Wenn der Chef das Weihnachts- oder Urlaubsgeld auszahlt, eine kleine Erbschaft fällig wird oder es eine Steuererstattung vom Finanzamt gibt, dann können sich auf dem Girokonto schnell ein paar Tausend Euro ansammeln. Sie sind willkommene Rücklage für den nächsten Urlaub, neue Möbel oder ein neues Auto. Aber wohin mit dem Geld? Eine Anlage in Aktien hat sich 2011 als überaus riskant erwiesen, auch beim Goldpreis gab es große Schwankungen. Und das gute alte, aber schlecht verzinste Sparbuch mit Renditen von 0,2 bis maximal einem Prozent Zinsen ist bei der derzeitigen Inflationsrate in jedem Fall ein Minusgeschäft.

Sparschwein

Sicherheit und Flexibilität

Die Alternative für Verbraucher, denen Sicherheit und Flexibilität wichtig sind und die ihr Erspartes vor der Inflation retten möchten, sind Monats- oder Festgelder. Die Zinsen dafür sind zwar derzeit nicht besonders üppig, dafür kann der Anleger ruhig schlafen und lässt sein Geld trotzdem gegen die Inflation arbeiten. Auch Dr. Annabel Oelmann, Leiterin Gruppe Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, hält eine solche Anlage für sehr solide: “Momentan sehen wir bei der Sicherheit von Geld etwa auf Sparkonten oder Tagesgeldern keine Probleme – vorausgesetzt, die Anleger beachten die Höchstgrenze der deutschen gesetzlichen Einlagensicherung.” Diese betrage seit Januar 2011 pro Bank und Sparer 100.000 Euro.

So wird die Inflation nicht zum Renditekiller

Bei den verschiedenen Angeboten sollten Anleger auch aufs Kleingedruckte achten, oftmals gelten üppige Zinssätze nur für Neukunden oder für eine bestimmte Summe. Dieter Sprott ist Experte für Geldanlagen bei den Ergo Direkt Versicherungen. Er betont: “Bei unserem Maxizins-Monatsgeld gibt es bei Vertragsbeginn im vierten Quartal beispielsweise 1,8 Prozent pro anno – ohne vertragliche Fallstricke oder besondere Bedingungen.” Die Zinsgarantie gilt bis zum 31. Dezember 2011. Den jeweils aktuellen Zinssatz erfährt man online oder unter der gebührenfreien Hotline 0800-666-9000.

Zinseszinseffekt nutzen

Der anfängliche Mindestanlagebetrag beim Maxizins-Monatsgeld der Ergo Direkt Versicherungen beträgt 500 Euro, der Höchstbetrag 250.000 Euro. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben. Der Zinseszinseffekt lässt sich optimal mit einem Sparplan mit monatlicher Ansparung nutzen. Die Sparrate wird dann automatisch vom Referenzkonto des Kunden abgebucht. Ein Zinsniveau von 1,9 Prozent pro anno können sich Sparer bei einem Vertragsbeginn im vierten Quartal 2011 im Übrigen mit einem Festgeld auch für sechs Monate sichern, für zwölf Monate Laufzeit sind zwei Prozent drin.