Morgens schnell den Frühstückstisch decken, den Nachwuchs aus den Federn holen und auf dem Weg ins Büro die Jüngste in den Kindergarten bringen: Eltern investieren viel Liebe, Zeit und Engagement in die Familie. Und das nicht nur daheim, sondern auch im Job. Schließlich muss der Lebensunterhalt für die Familie erst einmal verdient werden. Doch auch die meisten Singles haben jemanden, dessen Wohlergehen ihnen besonders am Herzen liegt, wie zum Beispiel Eltern, Geschwister, Enkel oder enge Freunde.

So profitieren alle

Egal, ob man allein wohnt oder gemeinsam mit Partner, ob mit oder ohne Kinder: Die Furcht, irgendwann einmal nicht mehr für seine Lieben da sein zu können, begleitet die meisten Menschen. Mit einer Risikolebensversicherung kann man sich zumindest in finanzieller Hinsicht ohne viel Aufwand von dieser Sorge befreien. Entscheidet man sich für eine Lebens- beziehungsweise Rentenversicherung mit zusätzlichem Hinterbliebenenschutz, bei der im Todesfall ebenfalls eine bestimmte Summe an zuvor benannte Personen ausbezahlt wird, schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe – nämlich mit nur einer Versicherungspolice sowohl für sich selbst als auch im Falle eines Falles für die Hinterbliebenen finanziell vorgesorgt zu haben. Das Bezugsrecht von privaten Lebens- und Rentenversicherungen kann der Versicherungsnehmer frei bestimmen und jederzeit ändern.

Vermögensberatung

Eine weitere Möglichkeit, die nicht nur für Berufstätige, sondern auch für Hausfrauen und -männer große Bedeutung hat, ist die Einbindung eines Berufsunfähigkeitsschutzes in den Versicherungsvertrag. Denn nicht nur der Wegfall des kalkulierten Einkommens im Falle einer Berufsunfähigkeit bringt massive Schwierigkeiten mit sich. Auch wenn der Haushalt nicht mehr geführt werden kann, stehen gravierende Veränderungen an. So muss etwa eine Arbeitskraft finanziert werden, die diese Aufgabe übernimmt.

“Früher an später denken und privat vorsorgen ist wichtig. Wer es versäumt, setzt unter Umständen seine finanzielle Existenz aufs Spiel oder kann später von Altersarmut betroffen sein. Bei Versicherungen ebenso wie bei Finanzprodukten gilt es hierbei, sich über die eigenen Wünsche und Ziele im Klaren zu sein und dementsprechend zu handeln. Dabei sollte man sich professionell beraten lassen”, sagt Professor Dr. Reinfried Pohl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). “Tatsächlich lassen sich immer mehr Menschen bei der Finanzplanung und Risikoabsicherung professionell unterstützen und wenden sich an Experten, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, um für sie persönlich die optimale Lösung zu finden. Denn oft bieten sich clevere Kombinationsmöglichkeiten an, so dass die gewünschten Maßnahmen ideal ineinandergreifen.”

Tipps für Versicherte

- Wurde ein Bezugsrecht für den Todesfall vereinbart, erhält der Bezugsberechtigte die Todesfallsumme grundsätzlich unabhängig vom Nachlass.
- Die Summe ist ebenso auf verschiedene Personen und Einrichtungen aufteilbar. So kann man eine fixe Summe für einen Verein einplanen und das restliche Geld zu gleichen Teilen für die Kinder.
- Vorzeitige Entnahmen, Einzahlungen und Auszahlungen oder eine Anpassung des Versicherungsschutzes nach Bedarf gewährleisten für den Versicherungsnehmer ein hohes Maß an Flexibilität.