Ein Jahr pausieren, um das Haus fertig zu bauen? Die Elternzeit um einige Monate verlängern? Oder endlich die lang erträumte Weltumseglung Realität werden lassen? All das ist möglich – und zwar bei vollem Gehalt. Das Zauberwort heißt “Zeitwertkonto”: Bietet eine Firma ihren Mitarbeitern ein solches Modell an, können die Überstunden, Urlaubstage, Boni, das Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder auch Bestandteile des regulären Entgelts auf ein spezielles Wertkonto eingezahlt werden. Frank Hofmann, Leiter der Abteilung Zeitwertkonten bei der Allianz Leben erläutert: “Der Arbeitnehmer kann dieses Wertguthaben nutzen, um eine längere Auszeit oder den vorzeitigen Ruhestand zu finanzieren. Die Lebensarbeitszeit lässt sich so deutlich flexibler gestalten.” Machern nutzt diese attraktive Alternative der Auszeit um im Job voranzukommen. Hofmann erklärt weiter: “Wir haben immer wieder Kunden, die die Auszeit für eine Fortbildung wie beispielsweise den Besuch einer Meisterschule verwenden. Dank der Zeitwertkonten, die vom Arbeitgeber angeboten werden, können diese dann ihre Auszeit finanzieren.”

Portabel und insolvenzgesichert

Wird das Guthaben auf einem Zeitwertkonto doch nicht für eine Freistellung verwendet, kann es an den Arbeitnehmer ausgezahlt werden. “Beim Wechsel des Arbeitgebers kann der neue Arbeitgeber die Verpflichtungen aus der Vereinbarung übernehmen. Möchte er das nicht, ist eine Übertragung auf die Deutsche Rentenversicherung eine mögliche Alternative”, erläutert Frank Hofmann. “Die Insolvenzsicherung von Zeitwertguthaben ist im Übrigen gesetzlich vorgeschrieben.”

Wer sich Zeit für eine Fortbildung nehmen will, sollte über ein Zeitwertkonto nachdenken. (Foto: djd/Allianz Leben)

Wer sich Zeit für eine Fortbildung nehmen will, sollte über ein Zeitwertkonto nachdenken. (Foto: djd/Allianz Leben)

Unter www.allianz.de gibt es viele Informationen zum Thema.