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BGH – Verzicht auf Lektüre späterer Unterlagen ist nicht grob fahrlässig

Geldanleger muss Folgeprospekte nicht lesen
Bundesgerichtshof

Ein Anleger handelt nicht grob fahrlässig, wenn er nach erfolgter Anlageentscheidung und dem Kauf des Produkts später aufgelegte Folgeprospekte nicht liest und dadurch Entwicklungen nicht bemerkt, die für den Wert seiner Geldanlage entscheidend sind. Auf dieses aktuell veröffentlichte Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH VI ZR 135/10 vom 27.9.2011) macht UDI, ein auf ökologische Finanzdienstleistungen spezialisierter Anbieter, … (mehr)

Recht haben – und recht bekommen

Verbraucherschutz: In neun von zehn Fällen werden Anleger falsch beraten
Ehepaar mit Sorgen

Allen neuen Auflagen der Politik zum Trotz bleibt die Finanzberatung in Deutschland mangelhaft. Das ergab eine aktuelle Studie der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. In 176 der 200 untersuchten Fälle wurden nach Beratungsgesprächen mit einem Bank-, Versicherungs- oder freien Berater Verträge abgeschlossen, die teilweise völlig an den Bedürfnissen der Anleger vorbeigingen.

Horrender Schaden

Den durch Fehlberatung entstehenden Schaden schätzt die … (mehr)

BGH-Urteil zu Versagung Restschuldbefreiung

Mit einem Urteil sowie einem Verbrauchertipp setzen wir unsere Reihe "Verbrauchertipps rund ums Geld" fort.
BGH Uretile

BGH-Urteil zu Versagung Restschuldbefreiung

Bei privater Insolvenz darf bei Verstößen in der mehrjährigen Wohlverhaltensphase die Restschuldbefreiung versagt werden. Auf dieses jetzt vom Bundesgerichtshof veröffentlichte Urteil (BGH Az IX ZB 84/09 vom 1. Juli 2010) macht das Verbraucherportal Geld-Magazin.de aufmerksam.

Der Schuldner hatte in der Wohlverhaltensphase Einkünfte erheblichen Umfangs verschwiegen. Dies teilte der Treuhänder an alle Gläubiger mit, … (mehr)

Mieter muss Schönheitsreparatur gemäß Vermieter-Kostenvoranschlag zahlen

Verbrauchertipps rund ums Geld
Verbrauchertipps 3

Das Verbraucherportal Geld-Magazin.de weist auf ein dementsprechendes Urteil des Bundesgerichtshofes hin (BGH Az VIII ZR 280/09 vom 16. Juni 2010): Im Mietvertrag stand “endet das Mietverhältnis vor Fälligkeit der Schönheitsreparaturen, ist der Mieter verpflichtet, die anteiligen Kosten für die Schönheitsreparaturen entsprechend dem Kostenvoranschlag des Vermieters oder eines vom Vermieter eingeholten Kostenvoranschlags eines Fachbetriebes zu zahlen.” … (mehr)

Neue Urteile – Verbrauchertipps rund ums Geld

Ärztliche Risikoaufklärung in einfachen Fällen auch telefonisch zulässig
BGH-Urteil: Ärztliche Risikoaufklärung in einfachen Fällen auch telefonisch zulässig. (Foto: djd/www.geld-magazin.de)

Ärztliche Risikoaufklärung in einfachen Fällen auch telefonisch zulässig

In einfach gelagerten Fällen kann der Arzt den Patienten grundsätzlich auch in einem Telefongespräch über die Risiken eines bevorstehenden Eingriffs aufklären. Der Patient muss allerdings mit dieser Art Gespräch einverstanden sein. Anette Rehm vom Verbraucherportal Geld-Magazin.de erläutert, warum der Bundesgerichtshof so entschied und eine Klage auf Schmerzensgeld abwies … (mehr)