Erfreuliche Tendenz: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland 2010 so niedrig wie seit 60 Jahren nicht mehr gewesen. Aber immer noch sterben auf den Straßen im Schnitt zehn Menschen täglich und mehr als 1.000 werden verletzt. Grund dafür sind neben überhöhter Geschwindigkeit vor allem Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren. Mit den heute von vielen Herstellern angebotenen Fahrerassistenzsystemen lassen sich diese Risiken reduzieren. Autokäufer sollten sich genau informieren und gegebenenfalls auch in zusätzliche Sicherheitsausstattung investieren.

Fahrerassistenzsystem

Mehr Sicherheit, mehr Nachlass

Sie heißen “ESP”, “Park Assist” oder “Adaptive Cruise Control”: Dass sich die Investition in solche technischen Helfer doppelt lohnen kann, zeigt etwa der Volkswagen Versicherungsdienst. Denn beim Kauf eines neuen Fahrzeugs und der Wahl zusätzlicher Fahrassistenten gibt es Nachlässe bei der Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung. Wer sich für nur einen extra Sicherheitshelfer entscheidet, kann seine Prämie um fünf Prozent reduzieren. Bei zwei Sicherheitsassistenten sind es bereits 7,5 Prozent. Und Neuwagenkäufern, die drei Fahrerassistenzsysteme dazu nehmen, winken sogar zehn Prozent Nachlass. Die Nachlässe erhalten Privatkunden und gewerbliche Einzelunternehmer bei Abschluss eines Finanzierungs- oder Leasingvertrags beziehungsweise beim Barkauf.

Fahrerassistenzsysteme greifen ein und sparen Geld

Beispiel Volkswagen Passat: Dieses Modell ist bei Familien mit Kindern sehr gefragt. Wer sich beim Kauf zusätzlich für das Sicherheitssystem “Park Assist” entscheidet, erspart sich Schwierigkeiten beim Einparken. Mit dem “Front Assist” lassen sich kritische Abstandssituationen erkennen und der Anhalteweg wird verkürzt. Das Fahrerassistenzsystem “Lane Assist” verhindert das Abkommen von der Fahrbahn gegebenenfalls durch Lenkeingriffe und erhöht dadurch die Sicherheit für die Insassen. Bei der Wahl all dieser Sicherheitssysteme erhalten die Käufer noch bis Ende des Jahres zehn Prozent Nachlass auf die Kfz-Versicherung.