Jeder Bürger bekommt es zu spüren: Die starke Nachfrage aufstrebender Länder wie China und Indien, aber auch politische Unruhen und Klimakatastrophen lassen die Preise klettern. Besonders Rohstoffe und Lebensmittel verteuern sich. Darüber hinaus schlagen regelmäßige Abgaben wie etwa höhere Krankenversicherungsbeiträge bei den meisten unangenehm zu Buche. Das ist für viele Menschen ein Ärgernis. Das zeigt auch eine aktuelle Studie der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). In Zusammenarbeit mit dem Sozialforscher Wolfgang Gibowski wurden in einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid mehr als 1.000 Personen nach ihren Ärgernissen, Sorgen und Freuden befragt. So ist 90 Prozent der Menschen in Deutschland der erneute Anstieg der Energiepreise ein Dorn im Auge.

Der Wirtschaftsboom kommt noch nicht bei allen Bürgern an.

Der Wirtschaftsboom kommt noch nicht bei allen Bürgern an.

Beim Blick in die Zukunft macht 67 Prozent der Befragten die Überschuldung der öffentlichen Haushalte am meisten Sorgen. Auch die persönlichen Finanzen geben Grund zur Skepsis: Der Boom kommt noch nicht bei allen Bürgern an. Deutschland feiert zwar das stärkste Wirtschaftswachstum seit der Wiedervereinigung, doch jeder vierte Befragte geht davon aus, im laufenden Jahr sogar weniger Geld zu haben als im vergangenen Jahr. Grund zur Freude besteht hingegen im privaten Bereich: 78 Prozent freuen sich auf das Wiedersehen mit guten Freunden, 72 Prozent auf den Urlaub und 68 Prozent auf bevorstehende schöne Ereignisse in der Familie.