Anfang März haben sich der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) und die Tarifgemeinschaft Zeitarbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes endgültig auf neue Entgelte für die Zeitarbeitsbranche geeinigt. Damit wurden für die Branche neue Maßstäbe gesetzt, vor allem auch angesichts der anhaltenden politischen Diskussion um den Mißbrauch der Zeitarbeit im so genannten Schlecker-Fall bewiesen die Tarifparteien Handlungsfähigkeit.

Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit vom 1. Juli 2010 bis zum 31. Oktober 2013.
Er sieht eine Erhöhung aller Entgeltgruppen in vier Schritten vor. Die Steigerungen halten die Balance zwischen den Flexibilitätsinteressen der Unternehmen und dem Wunsch der Arbeitnehmer nach einer attraktiven Vergütung.

“Die jetzt erzielte Lösung ist verantwortungsbewusst und marktgerecht. Für unsere Mitarbeiter bietet der Tarifabschluss mit Gültigkeit bis ins Jahr 2013 zudem langfristig Sicherheit”, sagt Heide Franken, Geschäftsführerin bei Deutschlands führendem Personaldienstleister Randstad.

Der Tarifabschluss sieht eine Erhöhung aller Entgeltgruppen in vier Schritten vor. Die Steigerungen halten die Balance zwischen den Flexibilitätsinteressen der Unternehmen und dem Wunsch der Arbeitnehmer nach einer attraktiven Vergütung. (Foto: djd/Randstad Deutschland)

Der Tarifabschluss sieht eine Erhöhung aller Entgeltgruppen in vier Schritten vor. Die Steigerungen halten die Balance zwischen den Flexibilitätsinteressen der Unternehmen und dem Wunsch der Arbeitnehmer nach einer attraktiven Vergütung. (Foto: djd/Randstad Deutschland)

Das Unternehmen selbst hatte als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Haustarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Seit 2004 gehört Randstad der Tarifgemeinschaft des zwischen dem BZA und den DGB-Gewerkschaften geltenden Tarifvertrages an