Am 29. Oktober 2010 ist in Deutschland Weltspartag. Kinder bringen ihre Sparschweine zur Sparkasse oder Bank, der Inhalt kommt aufs Sparbuch, meist gibt es auch noch ein Geschenk als Belohnung. Aber woher kommt das “Sparschwein” überhaupt?

Im mittelalterlichen England wurde eine bestimmte Sorte Ton für die Spargefäße verwendet. Dieses Material hieß “pygg”. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus das Wort “pig”, also Schwein. Demzufolge wäre das Sparschwein aus einem sprachlichen Missverständnis entstanden. Für den deutschen Sprachraum ist eine andere Erklärung wahrscheinlicher: Wandernde Studenten erhielten im Mittelalter als Lohn für ihre Arbeit in der Landwirtschaft ein lebendes Schwein. Gut gefüttert, war dieses ein Jahr später ein Vielfaches wert. Man konnte es dann schlachten oder seinen Besitz weiter durch Ferkel mehren. Der Ausdruck “sein Sparschwein schlachten” stammt vermutlich aus dieser Zeit.

Das Sparschwein kriegt keine Kinder

Unabhängig von seinem Ursprung hat das liebenswerte Sparschwein seinen bis heute andauernden Siegeszug durch die Kinderzimmer angetreten. Da ein Sparschwein aber keine “Kinder” kriegt und der Inhalt auf dem Sparbuch sehr wenig abwirft, gibt es heute andere und sinnvolle Sparmöglichkeiten, die lukrativ sind, nicht nur für Kinder interessant – und in die man nicht zuletzt mit reinem Gewissen anlegen kann. Derzeit im Trend: “Grüne Fonds”, die in erneuerbare Energien investieren. Ob Windräder, Solaranlagen, Biogas oder nachwachsende Rohstoffe – was lange Zeit als exotisch galt, findet immer mehr Anhänger.

Das liebenswerte Sparschwein ist auch heute aus den meisten Kinderzimmern nicht wegzudenken. (Foto: djd / UDI / CJS)

Das liebenswerte Sparschwein ist auch heute aus den meisten Kinderzimmern nicht wegzudenken. (Foto: djd / UDI / CJS)

Biogas – Nachzügler mit hohen Ertragschancen

Interessante Renditen für die Anleger werden durch garantierte Erlöse aus den Erneuerbaren Energien erzielt. So hat der Staat mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) stabile und verlässliche Rahmenbedingungen für entsprechende Investitionen geschaffen. “Die Abnahmepreise für erneuerbare Energien geben dem Anleger Sicherheit, denn sie sind ab Zeitpunkt der Inbetriebnahme für 20 Jahre garantiert”, betont Georg Hetz, Geschäftsführer der UmweltDirektInvest-Beratungs GmbH (UDI).

Noch nicht so bekannt wie Solar und Wind und daher immer noch ein “Geheimtipp” ist Biogas. Es hat den großen Vorzug, unabhängig vom Wetter und den Jahreszeiten zu sein. Biogas entsteht beim bakteriellen Abbau von organischem Material, wie nachwachsenden Rohstoffen und/oder Mist und Gülle. Über einen Vormischer gelangen die Rohstoffe in den sogenannten Fermenter, wo durch den Gärungsprozess Methangas entsteht. Dieses Gas wird in Strom und Wärme umgewandelt und in das Strom- beziehungsweise Wärmenetz eingespeist.

Anbieter wie der Nürnberger Finanzvertrieb UDI erschließen den Wachstumsmarkt Biogas auch für Privatanleger. Bisher realisierte Projekte zum Beispiel auf Rügen oder in Wendlinghausen laufen planmäßig. Der durchschnittliche Wertzuwachs bei einem Biogasfonds beträgt rund 10 Prozent pro Jahr im Schnitt. Privatanleger können sich ab 5.000 Euro an diesem Fonds beteiligen. Unter www.udi.de gibt es alle Informationen.