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BGH – Verzicht auf Lektüre späterer Unterlagen ist nicht grob fahrlässig

Geldanleger muss Folgeprospekte nicht lesen
Bundesgerichtshof

Ein Anleger handelt nicht grob fahrlässig, wenn er nach erfolgter Anlageentscheidung und dem Kauf des Produkts später aufgelegte Folgeprospekte nicht liest und dadurch Entwicklungen nicht bemerkt, die für den Wert seiner Geldanlage entscheidend sind. Auf dieses aktuell veröffentlichte Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH VI ZR 135/10 vom 27.9.2011) macht UDI, ein auf ökologische Finanzdienstleistungen spezialisierter Anbieter, … (mehr)

BGH-Urteil: Ein Anlageberater muss den Produktprospekt auf Plausibilität prüfen

BGH-Urteil, Keine leeren Versprechungen
BGH Urteil Beratung

Wer als Privatanleger beispielsweise in einen geschlossenen Fonds investieren will, muss sich darauf verlassen können, dass der Anlagevermittler den Verkaufsprospekt sorgfältig gelesen und die Angaben und Modellrechnungen auf ihre Glaubwürdigkeit hin überprüft hat. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor. Anlageberater und -vermittler müssen den Prospekt und eventuell vom Anbieter überlassene Modellrechnungen … (mehr)

Laut BGH müssen Anleger den Verkaufsprospekt bei geschlossenen Fonds nicht lesen

Zwei wichtige, aber fragwürdige Urteile für Anleger
Tagesgeld

Im Spätsommer 2010 entschied der Bundesgerichtshof, dass Anleger nicht mehr unbedingt den Verkaufsprospekt für einen geschlossenen Fonds lesen müssen (BGH Az. III ZR 249/09). Bis zu diesem Urteil handelte derjenige “grob fahrlässig”, der sich den Verkaufsprospekt nicht angeschaut hatte. In diesen meist rund 100 Seiten starken Werken finden sich viele Fachausdrücke, aber auch Risikohinweise. Bisher … (mehr)

BGH-Urteil zu Versagung Restschuldbefreiung

Mit einem Urteil sowie einem Verbrauchertipp setzen wir unsere Reihe "Verbrauchertipps rund ums Geld" fort.
BGH Uretile

BGH-Urteil zu Versagung Restschuldbefreiung

Bei privater Insolvenz darf bei Verstößen in der mehrjährigen Wohlverhaltensphase die Restschuldbefreiung versagt werden. Auf dieses jetzt vom Bundesgerichtshof veröffentlichte Urteil (BGH Az IX ZB 84/09 vom 1. Juli 2010) macht das Verbraucherportal Geld-Magazin.de aufmerksam.

Der Schuldner hatte in der Wohlverhaltensphase Einkünfte erheblichen Umfangs verschwiegen. Dies teilte der Treuhänder an alle Gläubiger mit, … (mehr)

Umtauschanspruch bei alten Telefonkarten und Eigenbedarf – BGH Urteil

Aktuelle Urteile aus verschiedenen Rechtsrubriken
(Foto: djd/www.geld-magazin.de)

Mit zwei Urteilen setzen wir unsere Reihe “Verbrauchertipps rund ums Geld” fort.

Umtauschanspruch bei alten Telefonkarten

Besitzer alter Telefonkarten (Ausgabe bis Mitte 1998) können sich freuen. Voraussetzung: Die Karten sind nicht mit einem Gültigkeitsvermerk versehen. Dann haben die Inhaber Umtauschanspruch bis mindestens 31.12.2011. Und das Ganze zuzüglich Zinsen von 5 Prozent p.a. für den Nutzungsausfall seit 1.1.1999, … (mehr)