Nachhaltiger Vermögensaufbau
Nach einem langen Hin und Her hat die schwarz-gelbe Bundesregierung nun den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Das bedeutet, in Zukunft muss sich Deutschland mehr und mehr mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen. Vor diesem Hintergrund stellt eine Umweltfonds-Investition ein lukratives Investment dar. Umweltfonds versprechen nicht nur attraktive Renditen, sondern bieten zusätzlich auch noch die Möglichkeit, sich aktiv am Schutz der Umwelt und der Förderung nachhaltiger Energien zu beteiligen.
Umweltfonds - auch Ökofonds genannt - werden mittlerweile in ganz unterschiedlichen Ausführungen angeboten: Sie können mit Solarfonds in den Bau von Solarkraftwerken investieren, um die Kraft der Sonne als Quelle erneuerbarer Energie nutzbar zu machen. Oder Sie können mit Waldfonds eine Beteiligung an der Nutzholzwirtschaft erwerben – ganz nach dem Vorbild der amerikanischen Eliteuniversitäten Yale und Harvard.
Bevor Sie als Anleger jedoch in Umweltfonds investieren, gilt hier wie bei jeder Geldanlage: Prüfen Sie genau, in welche Projekte die Gelder fließen. Denn in welchem Maße ein Umweltfonds auch tatsächlich ökologisch ist, hängt davon ab, nach welchen Kriterien Sie die Wertpapiere auswählen.
Was sind Umweltfonds?
Unter Umweltfonds versteht man alle diejenigen geschlossenen Fonds, die in umweltverträgliche Technologien investieren. Geschlossene Fonds bündeln das Kapital einer Vielzahl von Investoren, um damit zum Beispiel einen Windpark oder eine Photovoltaikanlage zu finanzieren. So können Anlegern bereits bei relativ kleinen Beträgen die Vorzüge einer Großinvestition genießen, die ansonsten nur institutionellen Investoren offen stehen. Unter den ökologischen Kapitalanlagen gehören die Solarfonds, die Windenergiefonds und die Biogasfonds zu den bekanntesten. Teilweise werden auch sogenannte Mischfonds aufgelegt, in denen beispielsweise die Investitionen in Photovoltaik- und Windenergieanlagen gebündelt werden.
Als Anleger eines Umweltfonds werden Sie Teilhafter einer GmbH & Co KG. Über Ihre Einlage werden Sie als Investor zum Mitunternehmer des entsprechenden Umweltprojekts. Über die Laufzeit des Fonds erhalten Sie Ausschüttungen auf Ihre Einlage und nehmen auch am steuerlichen Ergebnis der Gesellschaft teil.
Die Abnahme des Stromes für Umweltfonds im Bereich der erneuerbaren Energien ist über das am 29. März 2000 in Kraft getretene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) über 20 Jahre mit einer festen Vergütung gesichert. Damit sind Umweltfonds eine sehr gute Möglichkeit, um – auch langfristig - Projekte zu finanzieren, die dem Umweltschutz dienen.